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27.10.25

Regenwassernutzung im Garten: Fässer als praktische Lösung

Möchten Sie im Garten Wasser sparen und Regenwasser sinnvoll nutzen? Dann lohnt sich ein Blick auf Regenfässer. Diese praktischen Behälter ermöglichen es Regenwasser aufzufangen und gezielt zur Bewässerung Ihrer Pflanzen einzusetzen – nachhaltig, effizient und kostenschonend.

Ein Regenfass im Garten ist dabei weit mehr als nur ein einfacher Wasserfass. Es verbindet Funktionalität mit Umweltbewusstsein und wird zunehmend zum festen Bestandteil moderner Gartengestaltung. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum ein Regenfass aus Kunststoff die ideale Ergänzung für Ihren Garten ist und wie sich damit Wasser sparen lässt.

DIY-Regenwasserfass bauen

Warum Regenwassernutzung sinnvoll ist

Regenwasser fällt kostenlos vom Himmel – warum es also ungenutzt im Abfluss verschwinden lassen? Gerade in den Sommermonaten, wenn der Wasserbedarf im Garten am höchsten ist, lässt sich mit einem einfachen Wasserfass oder einem IBC-Regenwassertank der Bedarf auf umweltfreundliche Weise decken.

Ob zur Bewässerung von Rasen, Blumenbeeten, Nutzpflanzen oder Hochbeeten – mit einem gut platzierten Regenfass lässt sich Gießwasser einfach und effizient sammeln.

Vorteile von Regenwasser im Überblick:

  • Besser für Pflanzen: Regenwasser ist weicher als Leitungswasser und enthält keinen Kalk – ideal für Blumen, Gemüse und Sträucher.
  • Kostenersparnis: Sie reduzieren Ihren Leitungswasserverbrauch deutlich.
  • Nachhaltigkeit: Sie nutzen vorhandene Ressourcen und reduzieren den ökologischen Fußabdruck.

Regenwasser clever nutzen

Entdecken Sie unsere langlebigen Regenfässer aus Kunststoff – ideal für Garten und Haushalt. Sparen Sie Wasser, schonen Sie Ressourcen und setzen Sie auf eine nachhaltige Lösung.

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Bauen Sie Ihr Regenwasserfass einfach selbst: eine DIY-Anleitung

Das benötigen Sie:

  • Regenwasserbehälter: Ein mindestens 200 Liter fassendes Kunststofffass
  • Wasserhahn: Ein 3/4-Zoll Wasserhahn für die Entnahme des Wassers. 
  • Verbindungselemente: 3/4-Zoll-Kupplung für den Wasserhahn, 3/4-Zoll-Einschraubadapter mit Schlauchanschluss für den Überlauf und passende Muttern. 
  • Dichtungsmaterialien: Vier Metalldichtringe, Teflonband und Silikondichtmasse. 
  • Überlaufkonstruktion 
  • Ein Fliegengitter aus Aluminium zum Schutz vor Insekten und Schmutz.
  • Anschluss an die Dachrinne: Ein Fallrohr und ein Regensammler (Regendieb). 
  • Fundament: Betonsteine oder andere stabile Elemente für einen ebenen und sicheren Stand

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Fundament vorbereiten 

Wählen Sie einen ebenen, stabilen Standort in der Nähe eines Fallrohrs. Legen Sie ein Fundament aus Betonsteinen an, damit die Regentonne sicher steht und genügend Höhe für das spätere Zapfen von Wasser bietet.

2. Löcher bohren 

Bohren Sie zwei Löcher in die Regentonne: 

  • Unten für den Wasserhahn (auf komfortabler Zapfhöhe) 
  • Oben seitlich für den Überlauf (auf Höhe des Regensammlers im Fallrohr)

3. Kanten glätten und abdichten 

Glätten Sie die Bohrkanten mit Schleifpapier oder einer Feile, um Verletzungen zu vermeiden. Danach alle Durchführungen sauber abdichten – das verhindert später Undichtigkeiten.

4. Wasserhahn und Überlauf montieren 

Setzen Sie den Wasserhahn in das untere Loch mit passenden Dichtringen und Teflonband und den Überlauf-Adapter (z.B. für einen Regensammler) in das obere Loch. Sichern Sie anschließend ihn ebenfalls mit Dichtmaterialien und Gegenmutter.

5. Anschluss an das Fallrohr sichern 

Montieren Sie den Regensammler im Fallrohr und verbinden Sie ihn mit dem Überlauf der Tonne über einen Schlauch. Achten Sie darauf, dass das Gefälle passt, damit das Wasser problemlos fließen kann.

6. Fliegengitter anbringen 

Decken Sie die Einlassöffnung der Tonne mit einem Fliegengitter ab. Das hält Insekten sowie Laub fern und schützt die Wasserqualität.

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Clevere Tipps rund um das Regenfass für den Garten

  • Mehrere Fässer kombinieren: Nutzen Sie verschiedene Dachflächen, um zusätzliches Regenwasser aufzufangen. 
  • Filter einsetzen: Ein integriertes Sieb oder Laubabscheider hält Verunreinigungen fern und sorgt für sauberes Wasser. 
  • Winterfeste Vorbereitung: Entleeren und reinigen Sie das Fass vor dem Winter, um Frostschäden und Algenbildung zu vermeiden. 
  • UV-Schutz beachten: In dauerhaft sonnigen Lagen empfiehlt sich ein dunkles oder UV-beständiges Regenfass für den Garten, um das Wasser vor Lichtalterung zu schützen.

Das richtige Regenfass aus Kunststoff für Ihren Garten

Die Auswahl des passenden Wasserfasses hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa von der Größe Ihres Gartens, dem vorhandenen Platz, dem optischen Anspruch und dem gewünschten Speichervolumen. Ob klassisch, dekorativ oder besonders groß: Für nahezu jede Situation gibt es eine passende Lösung.

Die große Lösung: IBC-Container als Regenwasserbehälter

Für alle, die besonders große Mengen Regenwasser sammeln möchten, sind sogenannte IBC-Container (Intermediate Bulk Container) eine attraktive Lösung. Diese Behälter – ursprünglich aus dem industriellen Bereich – eignen sich hervorragend als Regen- oder Trinkwassertanks mit einem Volumen von bis zu 1000 Litern. Sie sind robust, langlebig und lassen sich einfach in bestehende Systeme integrieren. Besonders gebrauchte IBC-Container eigenen sich hier hervorragend – sie sind kostengünstig und gleichzeitig nachhaltig.

IBC-Container für nachhaltige Wassernutzung

Entdecken Sie geprüfte, langlebige IBC-Container zum attraktiven Preis – ideal für die effiziente und umweltbewusste Nutzung von Regenwasser.

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Wartung und Pflege Ihres Regenfass-Systems

Ein Regenfass aus Kunststoff ist eine langlebige und nachhaltige Lösung zur Regenwassernutzung – vorausgesetzt, es wird regelmäßig gewartet und gepflegt. Mit ein paar einfachen Maßnahmen verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Regentonne und sichern die Wasserqualität dauerhaft.

1. Regelmäßige Reinigung 

Mindestens einmal pro Jahr – idealerweise im Frühjahr oder Herbst – sollten Sie das Regenfass vollständig entleeren und gründlich reinigen. Ablagerungen wie Laub, Algen oder Schmutz können sich am Boden ansammeln und die Wasserqualität beeinträchtigen. Verwenden Sie eine weiche Bürste sowie bei Bedarf Essig oder ein mildes Reinigungsmittel. 

2. Einlauf und Filter prüfen 

Kontrollieren Sie regelmäßig den Regensammler oder Fallrohrfilter auf Verunreinigungen. Laub und Schmutz können den Wasserzufluss behindern – insbesondere bei Starkregen. 

3. Dichtungen und Wasserhahn überprüfen 

Untersuchen Sie die Dichtungen und den Wasserhahn auf mögliche Undichtigkeiten. Bei Bedarf lassen sich Dichtungen einfach austauschen. Teflonband sorgt für eine zusätzliche Abdichtung.

4. Deckel und Fliegengitter sichern 

Ein funktionierendes Fliegengitter verhindert, dass Insekten – insbesondere Mücken – in das gesammelte Wasser gelangen. Achten Sie darauf, dass das Gitter unbeschädigt ist und der Deckel fest schließt, um Verunreinigungen zu vermeiden. 

5. Winterfest machen 

Vor dem ersten Frost sollte das Wasserfass entleert, gereinigt und entweder abgedeckt oder frostsicher gelagert werden. Gefrierendes Wasser kann insbesondere bei Kunststofftonnen zu Schäden führen – besonders an den Anschlüssen.

Regenfässer lohnen sich mehrfach

Mit einem Regenfass sammeln Sie nicht nur kostenloses Gießwasser, sondern investieren in eine nachhaltige und pflanzengerechte Bewässerungslösung. Der passende Standort, ein durchdachter Anschluss und die Integration in ein Bewässerungssystem erhöhen den Komfort zusätzlich. Ob manuell oder automatisiert – mit Regenfässern nutzen Sie Regenwasser clever und effizient. Ein Gewinn für Pflanzen, Umwelt und Geldbeutel.

FAQ zum Regenfass

Ein Regenfass ist speziell dafür ausgelegt, Regenwasser über Fallrohre zu sammeln und zur Gartenbewässerung zu nutzen – oft mit Deckel, Auslaufhahn und Anschlussmöglichkeit.

Hochwertige Regenfässer bestehen meist aus UV-beständigem Kunststoff. Dieses Material ist langlebig, frostsicher, leicht und resistent gegenüber Algenbildung – ideal für den ganzjährigen Einsatz im Garten.

Die richtige Größe hängt von der Dachfläche und dem Wasserbedarf ab. Für kleinere Gärten reichen 200–300 Liter, während größere Grundstücke oft 500 Liter oder mehr benötigen. IBC-Regenwassertanks mit 1000 Litern sind eine besonders große Lösung.

Ja, denn selbst kurze Regenschauer liefern genug Wasser für mehrere Gießvorgänge. Schon ein 5 m² großes Dach kann bei einem einzigen Liter Niederschlag über 5 Liter Wasser sammeln – mit einem Regenwasserfass wird daraus ein effektiver Vorrat.

Gesammeltes Regenwasser bleibt bei geschlossener Lagerung, kühlem Standort und Schutz vor UV-Licht mehrere Wochen verwendbar. Ein dunkles Regenwasserfass mit Deckel und Filtereinsatz hilft, Algenbildung und Verunreinigung zu vermeiden.

Ja – neben klassischen blauen Tonnen gibt es Regenfässer in dekorativer Holzoptik oder Steinoptik, die sich harmonisch in moderne Gärten einfügen. Diese Varianten kombinieren Funktionalität mit ästhetischem Anspruch.