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17.08.25

Gefahrstofflagerung: Wie die Industrie auf wiederverwendbare Behälter setzt

Gefahrstoffe sicher zu lagern, ist für viele Branchen Pflicht – aber zunehmend auch eine ökologische Verantwortung. Denn während die gesetzlichen Anforderungen steigen, nimmt auch der gesellschaftliche Druck zu, umweltfreundlich und ressourcenschonend zu handeln. Die Antwort vieler Industrieunternehmen: wiederverwendbare Gefahrstoffbehälter. Sie verbinden Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit auf clevere Weise – und setzen neue Maßstäbe im Umgang mit sensiblen Materialien.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Umweltziele als Orientierung

Ob Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), TRGS 510, REACH oder Verpackungsgesetz – Unternehmen müssen den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen umfassend dokumentieren und gesetzeskonform gestalten. Parallel dazu wächst das Bewusstsein für Klimaschutz und Ressourcenschonung.

Wiederverwendbare Gefahrgutbehälter helfen folgendermaßen dabei:

  • weniger Abfall
  • geringere CO₂-Emissionen
  • bessere Wirtschaftlichkeit durch mehrfach nutzbare Systeme

Verschiedene Behältertypen im Fokus: Robust, standardisiert & nachhaltig

Je nach Einsatzbereich kommen verschiedene Systeme zum Einsatz:

  • IBC-Container (Intermediate Bulk Container): Ideal für Flüssigkeiten und Granulate, robust, stapelbar und vielfach rekonditionierbar.
  • Stahlfässer: Besonders widerstandsfähig, dicht und langlebig – ideal für den sicheren Transport und die Lagerung von Gefahrstoffen.
  • Edelstahlbehälter: Extrem langlebig, hygienisch und vollständig recycelbar – perfekt für sensible Medien in Pharma oder Chemie.
  • Kunststoff-Mehrweggebinde: Leicht, modular und vielseitig einsetzbar.

Vorteile im Überblick:

  • ✓ Ressourceneffizienz: Wiederaufbereitung spart Rohstoffe
  • ✓ Kostenreduktion: Geringere Entsorgungskosten, Investition amortisiert sich
  • ✓ Sicherheitsstandard: Auch rekonditionierte Gefahrstoffbehälter aus Kunststoff erfüllen UN-Zulassungen
  • ✓ Digitale Logistik: Ideal für automatisierte Lager und Tracking-Systeme

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Kreislaufsysteme im Blick: Der Weg in die Wiederverwendung

Kreislaufsysteme zielen darauf ab, Materialien und Produkte möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten und Abfall zu minimieren. Dabei unterscheidet man zwischen Closed-Loop und dem Open-Loop-System:

  • Closed Loop: Rückführung in den eigenen Produktionskreislauf
  • Open Loop: Herstellerunabhängige Aufbereitung durch spezialisierte Partner

Beide Systeme tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung zu reduzieren.

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Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Mehrweglösungen

Natürlich bringt ein Umstieg auf Mehrweglösungen wie die wiederverwendbaren Gefahrgutbehälter auch Herausforderungen mit sich:

  • Reinigung und Rückführung müssen klar organisiert sein.
  • Umlaufquote ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit.
  • Mitarbeiterschulung und digitale Infrastruktur fördern die Akzeptanz.
  • Branchenindividuelle Anpassungen sichern den Praxiserfolg.

Doch mit einem ganzheitlichen Konzept lässt sich nachhaltige Gefahrstofflagerung effizient und gesetzeskonform realisieren.

Nachhaltigkeit beginnt beim Behälter

Die Industrie bewegt sich – und zwar Richtung Kreislaufwirtschaft. Wiederverwendbare Gefahrstoffbehälter sind dabei weit mehr als ein ökologisches Accessoire: Sie sind ein zentraler Hebel, um Sicherheit, Effizienz und Umweltbewusstsein miteinander zu vereinen. Wer heute investiert, spart morgen – und handelt dabei ganz im Sinne kommender Generationen.

FAQ zur nachhaltigen Gefahrstofflagerung

Die Lagerung von Gefahrstoffen unterliegt u. a. der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 510) sowie der REACH-Verordnung. Diese Vorschriften verlangen insbesondere eine sachgerechte Kennzeichnung, sichere Lagerbedingungen und regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen.

Ja – auch für KMU kann sich der Einsatz lohnen, insbesondere:
  • bei regelmäßigen Transporten gefährlicher Stoffe,
  • wenn externe Rekonditionierer oder Rücknahmesysteme verfügbar sind,
  • wenn Umweltziele (z. B. ISO 14001) verfolgt werden.

Förderprogramme können die Einstiegskosten abfedern.

Typische Risiken entstehen durch:
  • unzureichende Reinigung,
  • fehlende oder falsche Kennzeichnung,
  • Nichtbeachtung von Inkompatibilitäten zwischen Behältermaterial und Inhalt,
  • versäumte Prüf- oder Wartungsintervalle.

Ein funktionierendes Qualitätssicherungssystem ist daher unerlässlich.

Ja, verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene unterstützen Investitionen in nachhaltige Technologien und Prozesse. Es empfiehlt sich, bei den zuständigen Behörden oder Förderbanken nach aktuellen Programmen zu fragen.

Sie reduzieren Abfall, senken Entsorgungs- und Beschaffungskosten, erfüllen Sicherheitsstandards mehrfach und sind oft besser in digitale Lagerprozesse integrierbar.

Hauptsächlich Stahl, HDPE-Kunststoff und Kompositmaterialien, da sie robust, recycelbar und chemisch beständig sind – ideal für die Mehrfachnutzung.

Behälter werden gereinigt, geprüft und Bauteile ggf. ersetzt. Herausforderungen sind Kontaminationsrisiken, gesetzliche Auflagen und die Organisation der Rückführung.

Vor allem die Chemie-, Pharma-, Lebensmittel- und Automobilindustrie, da sie hohe Sicherheits- und Umweltstandards mit hohem Verpackungsaufkommen verbinden müssen.